Menü
und Praxis für Spieltherapie

Schützen Sie Ihre Kinder vor Medikamentenmissbrauch

Medikamente, egal welcher Art, müssen immer für Kinder unerreichbar gelagert werden. Sie  beobachten, dass Sie sie einnehmen und denken dabei oft, dass das eine Speise sei. Kinder halten Tropfen für ein Getränk, das Ihnen ja nicht schadet, sondern offenbar irgendwie hilft.

Verstehen Sie unter Medikament bitte alles, was irgendwie nicht zu den normalen Lebensmitteln  gehört, auch Ihre Nahrungszusätze!

Eisenpräparate sind zum Beispiel für kleine Kinder schon sehr oft zu einer tödlichen Falle  geworden. Es gibt frei verkäufliche Eisenpräparate, die für Kinder eine tödliche Konzentration haben!

Zählen Sie zu den Medikamenten bitte auch jede Form von Alkohol, Tabakwaren und ähnliches. Ich sage  damit nicht, dass Tabak ein Medikament ist – ich will nur unterstreichen, dass alles unerreichbar aufzubewahren ist, was nicht zu einer ganz normalen Ernährung gehört.

Falls Sie Süßstoffe verwenden, gilt hier das gleiche, vor allem, wenn als Ersatz Sorbid verwendet  wird (das ist nämlich Alkohol!!!!). Ach so, denken Sie selbst dran, wenn Sie Autofahren wollen.

Falls Ihre Kinder Medikamente verordnet bekommen haben, wird eine gute Ärztin oder ein guter Arzt  Sie über den Alkoholgehalt, falls vorhanden, unterrichten. Die Kinder dürfen dann während der Einnahme unter gar keinen Umständen Süßigkeiten essen, da diese den Alkoholpegel erhöhen!

Lassen Sie sich nicht auf Experimente ein, was z.B. Bachblütentropfen angeht, ohne Ihre Ärztin oder  Ihren Arzt zu fragen: sie enthalten normalerweise hochprozentigen Alkohol.

Denken Sie daran, dass manche sogenannten Aufbaupräparate usw. Alkohol beinhalten (z.B. sind die  Melissengeiste oft mit 80% Vol.-Alkohol ausgestattet – ein Korn hat in der Regel nur 36%!!!!)

Weitere “versteckte” Alkoholika

Viele homöopathische Produkte enthalten einen höheren Alkoholanteil als Gin oder Tequila. Dazu  gehört auch Echinacea. Der Alkohol wird zur Gewinnung der Extrakte aus Kräutern und zur Konservierung benötigt.

Zucker und damit ausgestattete Süßigkeiten sind Alkoholförderer. Zucker macht süchtig, wie viele  wissen. Doch wer einen Zuckerentzug gemacht hat (dauert etwa 3 bis 4 Wochen), wird feststellen, dass nach Verzehr z.B. eines Stückes Torte der ganze Verdauungsapparat verrückt spielt, Benommenheit auftritt und  motorische Unregelmäßigkeiten. Wer das erlebt hat, weiß, wie schädlich Süßes ist. Doch erst einmal zur Fähigkeit des Zuckers, den Alkoholpegel zu erhöhen. Da wir nicht so viel Zucker brauchen, wie viele meinen und  sich zuführen, wird der überschüssige Zucker mit Hilfe körpereigner Energien umgebaut (das ist die Schlaffheitswirkung nach dem Verzehr von Süßspeisen), die uns dann nicht mehr für den Alltag zur Verfügung stehen.  Und der nicht umgebaute Rest wird im Gehirn zu Alkohol vergoren. Wie viele haben schon entsetzt ihren Führerschein verloren, wo sie doch nur ein “Bierchen” getrunken haben – eben, sie wussten  nicht, dass der Nachtisch, die Süßspeise, den Promilleanteil erhöht hat.